

Therapiebegleitende, vegane Pflege
Bei der täglichen Anwendung zuhause bietet sich als begleitende Hautpflege die peclavus PODOmed AntiMYX Fußcreme an.
Betroffene Haut- und Nagelbereiche nach gründlicher Reinigung morgens und abends beträufeln und einziehen lassen. Nur zur äußerlichen Anwendung! Nicht bei Kindern unter 3 Jahren verwenden.
HYPERKERATOSE (HORNHAUT)
Ursache ist eine natürliche Schutzreaktion der Haut: Durch chronische mechanische Reize wie enge Schuhe, Fehlstellungen der Füße (z. B. Spreizfuß), ungleichmäßige Belastung oder langes Gehen barfuß auf harten Untergründen kommt es zu einer vermehrten Bildung von Hornzellen. Die oberste Hautschicht verdickt sich, um die darunterliegenden Gewebeschichten zu schützen.
Medizinisch problematisch wird es, wenn diese Verdickung zu stark wird. Dann kann die Schwiele schmerzhaft werden, Druck auf Nerven ausüben oder sogar zu kleinen Einrissen und Entzündungen führen. Besonders bei Diabetikern mit eingeschränkter Sensibilität und schlechter Wundheilung kann eine solche scheinbar harmlose Verhornung zu ernsthaften Komplikationen führen.
Therapeutisch kommen je nach Ausprägung verschiedene Maßnahmen infrage – von podologischer Abtragung über spezielle Hornhautlösende Cremes (mit Harnstoff oder Salicylsäure) bis hin zur Behandlung von Fehlstellungen mit orthopädischen Einlagen. In schweren Fällen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, da Schwielen auch auf biomechanische Probleme oder Gangstörungen hinweisen können.
Neben der symptomatischen Behandlung ist vor allem die Ursache entscheidend: Nur wer den auslösenden Druck oder die Reibung reduziert – sei es durch besseres Schuhwerk, Einlagen oder physiotherapeutische Maßnahmen – kann eine dauerhafte Besserung erreichen.
Entstehung und Formen von Hyperkeratose
Als Hyperkeratose (griech. hyper = übermäßig, keratos = Horn) wird eine verstärkte, übermäßige Verhornung der Haut bezeichnet. Dabei erfolgt eine punktuelle oder großflächige Verdickung der äußeren Schicht der Epidermis (Oberhaut), insbesondere des Plattenepithels des Stratum corneums (Hornschicht). Der Begriff Hyperkeratose umfasst unterschiedliche Formen von vermehrter Hornhautbildung. Die häufigste Ausprägung ist die Callositas (Schwiele), eine Druckstelle und rein oberflächliche Verhornung der Haut. Das Clavus (Hühnerauge) ist eine ebenfalls häufige, lokale Verhornungsstörung der Haut mit einer schmerzhaften Verdickung der Hornschicht und einem in die Tiefe reichenden Dorn aus Hornmaterial. Eine weitere Erscheinungsform sind Rhagaden (Schrunden): Schmale, spaltförmige und tiefe Einrisse in besonders trockener Haut, die durch alle Epidermisschichten bis in die Dermis reichen. Sie können äußerst schmerzhaft sein, bluten und sich entzünden.
Es gibt zwei grundlegende Arten von Hyperkeratose: Die glattflächige sowie die abschuppende, einreißende Hyperkeratose. Beiden liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Glattflächige Hyperkeratose entsteht vorwiegend an Bereichen, die dauerhaft stark beansprucht werden. So wird durch chronische mechanische Reizung wie übermäßiger Druck oder andauernde Reibung durch zu enges Schuhwerk oder Kompressionsstrümpfe die Dermis und Subcutis (Leder- und Unterhaut) stärker durchblutet. Durch die höhere Blutversorgung kommt es zu einer beschleunigten Zellteilung: Die bessere Versorgung der Mutterzellschicht führt zu einer höheren Produktion von neuen Hautzellen. Diese gelangen in kürzester Zeit an die oberste Schicht der Epidermis und es bilden sich vermehrt Hornzellen.
Neben orthopädischen Fußveränderungen und Übergewicht können auch Erkrankungen der Haut eine Ursache für Hyperkeratose sein. Dazu gehören Neurodermitis, Ichthyosis, Psoriasis und eine Reihe von Ekzemen. Nicht unerheblich sind auch hormonelle Störungen: Gerade Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion lassen eine starke Austrocknungstendenz der Haut beobachten. Zudem können auch Infektionen oder ein Mangel an Vitamin A zu einem übermäßigen Verhornen führen. Bei Hyperkeratose, die nicht durch eine Irritation der Haut entsteht, kann es sich auch um eine vererbte Erkrankung handeln.
Beschwerden ernst nehmen und behandeln
Die Bildung von Hornhaut ist eine normale und gesunde Schutzfunktion unserer Haut und verursacht im Allgemeinen keine großen Beschwerden oder Schmerzen. Sie sollte dennoch nicht unbeachtet bleiben. Gerade, wenn diese extrem ausgeprägt ist, immer wieder auftritt oder sich nicht beseitigen lässt und sogar zunimmt, sollte abgeklärt werden, was die auslösenden Faktoren hierfür sind. Solange Hornschwielen nicht übermäßig stark werden, können Betroffene gut mit ihnen leben. Ab einem gewissen Ausmaß wird aus einem kosmetischen Problem jedoch ein medizinisches und muss dringend behandelt werden. Nämlich dann, wenn die sehr trockene, stark verdickte und unelastische Hautschicht an den Füßen aufplatzt oder einreißt und Rhagaden entstehen. Das ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr. Durch die offenen Wunden können Bakterien, Keime oder Pilze in die Epidermis eindringen und dort Entzündungen verursachen. Im Extremfall kann Hyperkeratose dazu führen, dass Betroffene aufgrund der massiven Schmerzen kaum noch laufen können. Dem gilt es vorzubeugen: mit gezielter Beratung, regelmäßiger Pflege und der richtigen Anleitung der Patientin oder des Patienten.
Erfolgreiche Behandlung in der Praxis und zu Hause
Die Behandlung einer Hyperkeratose in Podologie- oder Fußpflegepraxen erfolgt durch ein gezieltes Abtragen der Verhornung – je nach Fußstatus und subkutanem Fettgewebe mit Skalpell, Hobel oder mit einer breiten Hohlmeißelklinge. Vorhandene Korrektureinlagen sollten auf ihren optimalen Sitz hin überprüft und eine gezielte Druckentlastung am Fuß erzielt werden, z. B. durch industriell gefertigte Polster oder selbst hergestellte Orthosen. Die Pflege der von Hyperkeratose betroffenen Hautareale durch die Patientin oder den Patienten sollte regelmäßig, idealerweise mehrmals täglich erfolgen.
Dazu sind die Füße mit speziell für Schrunden geeigneten Salbenzubereitungen einzureiben, welche den mangelnden Flüssigkeits- und Fetthaushalt und die fehlende Elastizität der Haut ausgleichen. Sehr empfehlenswerte Inhaltsstoffe sind Lanolin (Wollwachs), Propolis-Extrakt, Urea (Harnstoff) sowie Bisabolol, die in den Fußprodukten von peclavus reich enthalten sind. Diese fördern den Stoffwechsel der Haut, stärken die Hautschutzbarriere und machen sie widerstandsfähig, glatt und geschmeidig.
Warum ist eine professionelle Fusspflege & damit gründliche Hornhautentfernung so wichtig? 👣
Hornhaut ist keine „Nebensache“. Sie entsteht dort, wo der Fuß ständig Druck und Reibung ausgesetzt ist. Wird sie nicht regelmäßig und fachgerecht entfernt, kann sie immer dicker werden – mit Folgen:
❌ Druckschmerzen beim Gehen
❌ Rissige Haut (Schrunden)
❌ Hühneraugen & schmerzhafte Druckstellen
❌ Fehlbelastungen des gesamten Fußes
👉 Wichtig: Hornhaut schützt nur bis zu einem gewissen Punkt. Zu viel davon wirkt genau gegenteilig – sie drückt nach innen und kann Schmerzen verursachen.
Durch eine gründliche, professionelle Fusspflege werden:
✅Druckstellen gezielt entlastet
✅Schmerzen reduziert
✅die Haut wieder elastisch und gesund
✅und neuen Problemen vorgebeugt
👣 Gesunde Füße bedeuten mehr Lebensqualität – jeden Tag.
Gönnen Sie Ihren Füßen die Pflege, die sie wirklich brauchen 🦶
Warum tägliche Fußpflege so wichtig ist:
Unsere Füße sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt – umso wichtiger ist die richtige Pflege 🦶
🧴 Fußcreme – die Basis gesunder Füße
Regelmäßiges Eincremen versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, reduziert Hornhaut, beugt Rissen vor und stärkt die natürliche Hautschutzbarriere. Gepflegte Haut ist widerstandsfähiger und weniger anfällig für Reizungen oder Infektionen.
💧 Nagelöl – Schutz & Pflege für gesunde Nägel
Nagelöl hält Nägel und Nagelhaut elastisch, verhindert Brüchigkeit und unterstützt ein gesundes Nagelwachstum.
✨ Besonders wichtig: Nagelöl- bzw spezielles Präparat (bei mir erhältlich) wirkt antimykotisch – es kann das Wachstum von Pilzen hemmen und hilft so, Nagelpilz vorzubeugen & den Nagel zu regenerieren!
👉 Pflegetipp:
Fußcreme täglich auf die Haut auftragen, Nagelöl gezielt auf Nägel und Nagelhaut einmassieren – am besten abends für maximale Wirkung.
🦶 Gesunde Füße beginnen mit der richtigen Pflege!

FUSSBÄDER werden oft als wohltuende Unterstützung für Füsse und Körper genutzt.
Was sie bewirken (können):
🦶 Entspannung & Durchblutung
Warmes Wasser entspannt Muskeln und Sehnen.
Fördert die Durchblutung → müde, schwere Füsse fühlen sich leichter an
🧂 Hautpflege & Hornhaut
Weicht Hornhaut und verhärtete Haut auf. Haut wird aufnahmefähiger für Pflegeprodukte danach. Kann bei regelmäßiger Anwendung zu weicherer, glatterer Haut beitragen.
🦠 Geruchs- & Keimreduktion
Basisches Milieu ist für viele geruchsbildende Bakterien ungünstig. Füsse fühlen sich frischer an, Fussgeruch kann reduziert werden.
😌 Allgemeines Wohlbefinden
Viele empfinden es als stressabbauendes Ritual.
Gerade abends sehr angenehm – runterkommen, abschalten.
Bei regelmäßiger Anwendung sind Fussbäder sehr effektiv gegen Hornhaut oder Schweißfüße. Im Sommer, wenn sich durch langes Sitzen und Stehen Flüssigkeit in den Beinen sammelt, sorgt ein kühles basisches Fussbad für die nötige Erfrischung und erzeugt ein leichtes Beingefühl.
Für wen besonders angenehm?
• Menschen mit starker Hornhaut
• Bei müden, gestressten Füßen
• Als Vorbereitung für Fusspflege / Pediküre
• Bei Neigung zu Fußgeruch
• bei Schweißfüßen
• Wassereinlagerungen in den Beinen
Kleine Anwendungstipps:
• Wassertemperatur: angenehm warm
• Dauer: ca. 5-10 Minuten
• Danach gut abtrocknen & eincremen
• Diabetiker, oder Menschen mit sehr trockener oder rissiger Haut nicht zu häufig anwenden!